Medical Photonics

Was versteht man unter "Medical Photonics" ?

Krankheiten in ihren Ursachen verstehen, früher erkennen und gezielter therapieren – diese Hoffnungen verbinden sich mit der modernen Biomedizin. Das Werkzeug Licht spielt bei der Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele eine Schlüsselrolle. Optische und photonische Verfahren ermöglichen es, Lebensvorgänge in Zellen und Geweben bis in molekulare Dimensionen hinein zu verfolgen und zu beeinflussen. Auch in der klinischen Praxis haben optische Systeme in der Diagnose und Therapie von Krankheiten einen wichtigen Platz eingenommen. Hierzu gehören klassischer Weise augenoptische Produkte, Forschungs- und Operationsmikroskope, aber auch Endoskope, Therapielasersysteme sowie diagnostische und analytische Systeme.

Ausbildungsmöglichkeiten in der Medizinischen Photonik

Das gegenwärtige Studien­angebot an den medizinischen, lebenswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Fakultäten deutscher Universitäten kann den Bedarf an Absolventen mit natur­wissenschaftlich-methodischen und medizinischen Kennt­nissen nur bedingt befriedigen. Viele Master-Studiengänge in den Lebens­wissenschaften beinhalten zwar auch medizinische Themen, so wie optische und spektroskopische Themen in Master-Studiengängen der Physik und Chemie behandelt werden. Wenige Studiengänge verfolgen jedoch konsequent einen interdisziplinären Ansatz. Keiner der Studiengänge hat die Erforschung und Entwicklung optischer / photonischer Technologien für die medizinische Diagnostik und Therapie im unmittelbaren Fokus. International gibt es entsprechende Ausbildungsaktivitäten im Bereich der Biophotonik oder biomedizinischer Optik nur in Form von Graduiertenschulen.

FZL-KursraumDie Medizinische Fakultät, die Physikalisch-Astronomische und die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, die sich mit der Gründung des interfakultären Zentrums für Medizinische Optik und Photonik (CeMOP) das Ziel gesetzt haben, die medizinische Optik und Photonik zu fördern,  versuchen, diese Lücke mit dem Master-Studiengang Medical Photonics zu schließen und den nationalen und insbesondere den großen regionalen Bedarf an qualifizierten Absolventen in diesem Fachgebiet zu decken.

Zielgruppen des Studienganges

Zielgruppe des Studienganges sind Absolventen der Studiengänge „Humanmedizin“, B.Sc. „Biologie“, B.Sc. „Biochemie/Molekular­biologie“, B.Sc. „Physik“ und B.Sc. „Chemie“ und anderer vergleichbarer Studiengänge.

Ziel des Master-Studiengangs Medical Photonics ist es, Studenten der oben genannten Disziplinen das erforderliche Wissen und die praktischen Fähigkeiten zu vermitteln, biomedizinische Fragestellungen mit optischen und photonischen Methoden zu bearbeiten und diese in der medizinischen Forschung, Labordiagnostik und auch der klinischen Praxis umzusetzen.

Pro Jahrgang sollen bis zu 30 Studierende immatrikuliert werden.

Andere ähnlich orientierte Studiengänge an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Optik nimmt in Jena und natürlich auch an der Friedrich-Schiller-Universität Jena einen hohen Stellenwert ein. Optik und Photonik stellen einen der Forschungsschwerpunkte der Friedrich-Schiller-Universität dar und entsprechende Bedeutung haben Optik und Photonik auch in der Ausbildung der Studierenden. Neben dem Studiengang Medical Photonics gibt es an der Physikalisch-Astronomischen Fakultät ebenfalls Studiengänge, die insbesondere Studierende der Physik in Optik ausbilden. Eine Entscheidungshilfe für die Wahl des "besten" Studienganges findet sich hier.   






Ansprechpartner

Für spezielle Fragen zum Studiengang Medical Photonics:

Dr. Holger Babovsky
Studiengangskoordinator
Tel: 03641-9-33623
Fax: 03541-9-34057
e-mail:

Prof. Dr. Christoph Biskup
AG Biomolekulare Photonik
Universitätsklinikum Jena
Nonnenplan 4
07740 Jena
Tel: 03641-9-397800
Fax: 03641-9-397802
e-mail:

Für alle Fragen rund ums Master-Studium:

Master-Service-Zentrum
Tel: 03641-9-31126
e-mail:


Anmeldung

Der Studiengang beginnt ausschließlich im Wintersemester. Eine Anmeldung zum Studiengang ist vom 01. April bis zum 15. Juli möglich. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.
Reichen Sie Ihre Anmedung bitte über das Online-Bewerbungsportal des Master-Service-Zentrums der Friedrich-Schiller-Universität ein.